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Gewalt gegen Frauen und Mädchen

Es gibt viele Arten von Gewalt zwischen Menschen.

Gewalt ist nie in Ordnung.

Viele Frauen und Mädchen erleben Gewalt.

Frauen und Mädchen mit Behinderung erleben besonders häufig Gewalt.

Dieser Text soll leicht zu lesen sein.

Deshalb schreiben wir in diesem Text "Frauen" und "Mädchen".

Wir meinen damit alle Menschen, die keine Männer oder Jungen sind.

Einige Beispiele für Gewalt sind:

  • Ein Mann schlägt seine Frau.
  • Ein Arbeits-Kollege beleidigt die Kollegin.
  • Ein Sport-Lehrer fasst eine Sportlerin an.
Aber die Sportlerin will das nicht.

Gewalt kann unterschiedlich schlimm sein.

Manchmal schlägt ein Mann seine Frau, bis die Frau stirbt.

Besonders oft kommt Gewalt zuhause vor.

Das ist besonders schlimm.

Denn zuhause soll man sich sicher fühlen.

Aber Gewalt gibt es auch an vielen anderen Orten:

  • bei der Arbeit
  • in der Schule
  • auf der Straße
  • und sogar im Internet

Wer Gewalt erlebt, braucht Hilfe

Warum ertragen Frauen und Mädchen Gewalt?

Viele Frauen und Mädchen erleben Gewalt. 

Aber sie sprechen nicht darüber.

Es ist schwer für die Frau, von der Gewalt zu erzählen.

Vielleicht schämt die Frau sich.

Frauen und Mädchen ertragen Gewalt oft über lange Zeit.

Sie haben Gründe dafür, zum Beispiel:

  • Die Frau denkt: Ich bin selbst schuld.
  • Die Frau fühlt sich hilflos.
Die Frau hat keine Kraft, etwas zu ändern.
Oder die Frau weiß nicht, wie sie etwas ändern kann.
  • Die Frau will ihren Partner nicht verlieren.
Der Partner sagt der Frau:
Ich werde mich ändern. Die Frau will das glauben. Deshalb erträgt sie die Gewalt.
  • Die Frau hat Angst. Die Frau will nicht schlecht über ihren Chef reden.
Sie hat Angst, dann ihre Arbeit zu verlieren.
Oder die Frau hat Angst um ihre Kinder.
Die Frau glaubt:
Wenn sie Hilfe sucht, nimmt ihr Mann ihr die Kinder weg.
  • Kommt die Frau aus einem anderen Land als Deutschland? Dann hat sie vielleicht Angst, Deutschland verlassen zu müssen.

Wie kannst du Frauen und Mädchen helfen, die Gewalt erleben?

Geht es deiner Freundin, Nachbarin oder Kollegin schlecht?

Denkst du, die Frau erlebt vielleicht Gewalt?

  • Dann frag die Frau, ob sie Gewalt erlebt.
Biete der Frau Hilfe an. Warte damit, bis ihr zu zweit seid. Geh mit der Frau an einen sicheren Ort.
  • Sagt die Frau, dass nichts passiert ist?
Oder will die Frau nicht reden? Dann lass sie in Ruhe.
  • Sei nicht böse auf die Frau.
Vielleicht hat sie Angst davor, zu reden.
  • Glaube der Frau, was sie erzählt.
  • Sei für die Frau da.
  • Sag der Frau, dass es Hilfs-Angebote gibt.
Zum Beispiel Beratungs-Stellen.
  • Gibt es eine Gefahr für dich oder für die Frau?
Dann ruf den Polizei-Notruf 110 an. 

Achte auf dich selbst

Es kann sehr anstrengend sein, zu helfen.

Vielleicht erzählt eine Frau dir von der Gewalt.

Du hörst dann schlimme Geschichten.


Das macht dir vielleicht Angst.

Du weißt nicht genau, ob es gefährlich ist zu helfen.

Es ist wichtig, dass du der Frau nicht allein hilfst. 

Es gibt Hilfs-Angebote, zum Beispiel Beratungs-Stellen.


Die Mitarbeiter in den Beratungs-Stellen haben viel Erfahrung.

Sie wissen, was man gegen Gewalt tun kann.

Sie helfen Frauen, die Gewalt erleben. 

Sie beraten auch Menschen, die Frauen helfen.

Was ist Gewalt? 

Es gibt viele Arten von Gewalt zwischen Menschen.

Und es gibt Gewalt an vielen Orten.

Hast du schon einmal eine Ohrfeige bekommen?


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Eine Ohrfeige ist ein Schlag mit der flachen Hand ins Gesicht.
Das ist körperliche Gewalt.


Manche Menschen glauben:
Eine Ohrfeige ist nicht schlimm.

Aber eine Ohrfeige tut weh.

Und eine Ohrfeige verletzt die Gefühle.


Es ist verboten, einen Menschen mit Absicht zu schlagen.

Schreit dein Vater dich an?

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Eine Form von Gewalt ist Gewalt durch Worte.

Man nennt das emotionale Gewalt.

Worte bewirken keine Wunden am Körper. 

Aber Worte können deine Gefühle verletzen.

Dann fühlst du dich vielleicht wertlos.

Oder du hast Angst.

Es gibt viele Formen von Gewalt durch Worte, zum Beispiel:

  • beschimpfen
  • sich über jemanden lustig machen
  • jemandem Angst machen
  • erpressen
  • jemandem Schuldgefühle machen
  • sagen: Du kannst nichts

Will dein Partner Sex, auch wenn du Nein sagst?

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Eine Form von Gewalt ist sexualisierte Gewalt. 

Sexualisierte Gewalt ist nicht nur Gewalt beim Sex.


Sexualisierte Gewalt ist zum Beispiel auch:

  • Dein Mitbewohner fasst dich an. Aber du willst das nicht.
  • Ein fremder Mann auf der Straße küsst dich.
  • Dein Tanz-Lehrer spricht ständig mit dir über Sex.

Nur du bestimmst:

  • Wer dich berühren darf.
  • Wann dich jemand anfassen darf.
  • Was du schön findest.

Vielleicht streichelt dich ein Mann. 

Am Anfang fühlt es sich schön an.

Aber später magst du es nicht mehr.

Dann sage Nein.


Der Mann muss dann aufhören.

Der Mann darf dich nicht zwingen.

Der Mann darf dich auch nicht überreden.

Wenn er das macht, ist das Gewalt.

Sagt dein Chef ständig, dass du sehr gut aussiehst?

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Das ist auch sexualisierte Gewalt. 


Noch mehr Beispiele für sexualisierte Gewalt sind:

  • Ein Mann macht Bewegungen wie beim Sex. 

    Er schaut dich dabei an.
  • Ein Mann spricht dich immer wieder an.

    Er will dich allein treffen.
Obwohl du schon oft Nein gesagt hast.
  • Ein Mann hält sein Handy unter deinen Rock.

    Er macht Fotos von deiner Unterhose.
  • Ein Mann schickt dir Fotos von seinem Penis.

    Zum Beispiel in einer E-Mail oder bei WhatsApp.

Das ist alles nicht in Ordnung und verboten.

Du kannst das bei der Polizei anzeigen.

Bestimmt dein Freund, welche Kleidung du anziehst?

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Kontrolle kann eine Form von Gewalt sein.

Kontrolle bedeutet:

Dein Partner will immer alles wissen und bestimmen.

Fragt dein Partner dich ständig bei WhatsApp:

  • Wo bist du?
  • Was machst du gerade?
  • Mit wem triffst du dich?

Dann kontrolliert er dich.
Dein Partner darf nicht für dich entscheiden, welche Kleidung du anziehst oder mit wem du dich triffst.


Steht dein Ex-Partner ständig vor deiner Tür und klingelt?

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Es gibt eine Form von Gewalt, die Stalking heißt.


Stalking ist zum Beispiel:

  • Du hast dich von deinem Freund oder Mann getrennt.

    Du hast deinem Ex-Partner gesagt, er soll dich in Ruhe lassen.

    Aber er ruft dich ständig an.
  • Ein Mann wartet auf der Straße auf dich. 

    Oder er steht ständig vor deiner Wohnung.
  • Jemand schickt dir Liebes-Briefe oder Geschenke.

    Aber du willst das nicht.
  • Ein Mann ruft dich immer wieder auf der Arbeit an.

    Oder er schreibt im Internet gemeine Dinge über dich.

Wenn ein Mann dich immer wieder belästigt, dann ist das Stalking.

Stalking ist verboten.


Dabei ist es egal, ob das dein Ex-Partner oder ein anderer Mann ist.

Du kannst zur Polizei gehen und den Mann anzeigen.

Will dein Partner über dein Geld bestimmen?

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Eine Form von Gewalt ist finanzielle Gewalt.

Finanzielle Gewalt hat mit Geld zu tun. 


Finanzielle Gewalt ist zum Beispiel:

  • Dein Freund will, dass du kein eigenes Geld hast.
  • Dein Mann überprüft, wie viel Geld du ausgibst und was du kaufst.
  • Du hast Kinder und hast dich vom Vater von den Kindern getrennt. 


Der Vater muss Unterhalt für die Kinder bezahlen.

Unterhalt ist Geld, das die Kinder zum Leben brauchen.

Aber der Vater sagt:
Du musst tun, was ich will.

Sonst bezahle ich keinen Unterhalt.

Will dein Partner, dass du immer zuhause bleibst?

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Auch das ist Gewalt in einer Partnerschaft.


Partnerschaftliche Gewalt ist zum Beispiel:

  • Dein Mann möchte nicht, dass du Freunde hast.
    
Er will dein einziger Freund sein.
  • Dein Partner sagt: 
Du sollst immer zuhause bleiben.

Du bist ein freier Mensch.

Du darfst so oft die Wohnung verlassen, wie du willst.

Du darfst dich mit anderen Menschen treffen. 

Dein Partner darf dir das nicht verbieten.

Will deine Familie bestimmen, wen du heiraten sollst?

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Das nennt man Zwangs-Heirat.

Vielleicht drohen dir deine Eltern auch.

Sie sagen: 
Wenn du diesen Mann nicht heiratest, bist du nicht mehr unsere Tochter. 

Oder sie schlagen dich sogar.

Sie wollen, dass du der Hochzeit zustimmst.

Das ist verboten.

Niemand darf für dich bestimmen, wen du heiratest.


Nur du bestimmst:

  • Ob du heiraten willst.
  • Wann du heiraten willst.
  • Wen du heiraten willst.

Musst du zuhause bleiben, weil die Nachbarn schlecht über deine Familie reden?

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Deine Familie sagt vielleicht: Es ist wichtig für die Ehre von der Familie, wie du lebst.

Das ist Unterdrückung.

Unterdrückung ist eine Form von Gewalt. 


Einige Beispiele für Unterdrückung in der Familie sind:

  • Deine Familie will immer wissen, wo du bist.
  • Deine Familie will immer wissen, was du tust.
  • Deine Familie verbietet dir, Männer zu treffen.
  • Deine Familie bestimmt, welche Kleidung du anziehst.

Manchmal benutzen Familien körperliche Gewalt oder sexualisierte Gewalt.

Mit der Gewalt zwingt deine Familie dich zu bestimmten Dingen.
Zum Beispiel zu einer Zwangs-Heirat.
Das alles ist verboten.

Hast du in deiner Familie die Worte Thara, Mekhnishab oder Ibi gehört?

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Die Worte Thara, Mekhnishab und Ibi bedeuten in verschiedenen Sprachen: Genital-Beschneidung. 

Genital-Beschneidung ist eine Form von Gewalt.

Genital-Beschneidung bedeutet: An der Vulva werden Teile abgeschnitten oder zugenäht.

Die Vulva ist der Bereich zwischen den Beinen von einer Frau.

Eine Genital-Beschneidung kann sehr gefährlich sein.

Nach einer Genital-Beschneidung hat die Frau oft ihr ganzes Leben lang Schmerzen.

Zum Beispiel beim Sex oder wenn sie auf die Toilette muss. 

Bei einer Geburt kann die Genital-Beschneidung gefährlich sein.

In Deutschland ist die Genital-Beschneidung verboten.

Bekommst du für deine Arbeit kein Geld?

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Eine Form von Gewalt ist Ausbeutung und Menschenhandel. 


Das bedeutet:
Du sollst etwas für jemand anders tun. 

Zum Beispiel arbeiten.
Aber du willst das nicht tun.

Du bekommst wenig oder kein Geld.

Oder jemand anders bekommt Geld für das, was du machst.

Beispiele für Ausbeutung sind:

  • Du musst Sex gegen Geld haben.
  • Du musst in Geschäfte gehen und stehlen.
  • Du musst in der Stadt sitzen und betteln.
  • Du musst einen alten oder kranken Menschen pflegen.
  • Du musst bei fremden Leuten putzen.
  • Du musst in einem Restaurant kochen.

Ausbeutung und Menschenhandel sind verboten.

Niemand darf dich zu Sex gegen Geld zwingen.

Niemand darf dich zwingen, zu stehlen oder zu betteln.

Und niemand darf dich zu Arbeit zwingen. 

Beratung und Hilfe

Jeder Mensch kann Gewalt erleben

Viele Frauen erleben Gewalt und schämen sich dafür.


Sie denken, sie hätten selbst schuld.
Wenn du Gewalt erlebst, ist das nicht deine Schuld. 


Das ist sehr wichtig.

Du hast das Recht, ohne Gewalt zu leben.

Erlebst du Gewalt?


Hier bekommst du Hilfe!

BIG Hotline

Als telefonische Anlaufstelle bietet die BIG Hotline Beratung, Unterstützung, Vermittlung von freien Schutzunterkünften sowie eine Mobile Beratung und Begleitung an. Neben den betroffenen Frauen können sich auch Personen aus deren privatem und sozialem Umfeld sowie Behörden, soziale Einrichtungen und Institutionen melden. Die Beratung ist auf Wunsch anonym und kann mit Sprachmittlung erfolgen..

Beratung

Intervention

Vermittlung Schutzunterkünfte

Hilfetelefon

Bundesweites 24/7 Beratungsangebot für Frauen, die Gewalt erlebt haben oder noch erleben. Telefonisch und via Online-Beratung können Betroffene beraten werden – alle Nationalitäten, mit und ohne Behinderung, 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr. Auch Angehörige, Freundinnen und Freunde sowie Fachkräfte werden anonym und kostenfrei beraten.

LARA Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt an Frauen*

In Berlin bietet die Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt an Frauen* LARA werktags von 9-18 Uhr Beratung und Krisenintervention für Frauen, die von sexueller Gewalt betroffen sind.

Beratung

Intervention

Sexualisierte Gewalt

Fuggerstr. 19, 10777 Berlin

Weitere Hilfsangebote

Berliner Notdienst Kinderschutz

Für Kinder, die in der Regel Zeugen und damit Opfer der Gewalt sind, gibt es beim Kindernotdienst eine eigene Notrufnummer.

Kindernotdienst

Jugend- und Mädchennotdienst

Kinderschutz

Hotline

Mädchen

BIG Clearingstelle

Über die BIG Hotline kann auch die BIG Clearingstelle erreicht werden. Die Clearingstelle ist die Erstanlaufstelle für gewaltbetroffene Frauen, die einen Schutzplatz benötigen und kann Frauen mit ihren Kindern 24/7 von Montag bis Sonntag aufnehmen oder an ein Frauenhaus vermitteln.

Schutzunterkunft

Häusliche Gewalt

Zufluchtswohnung Matilde

Schutzunterkunft

Stollberger Straße 55, 12627 Berlin

Zuff e.V. Zufluchtswohnungen für Frauen

Schutzunterkunft

Kottbusser Damm 79, 10967 Berlin

Zufluchtswohnung Paula Panke

Schutzunterkunft

Schulstraße 25, 13187 Berlin

Hestia Zufluchtswohnungen

Schutzunterkunft

Immanuelkirchstr. 10, 10405 Berlin

Frauenort Augusta

Schutzunterkunft

Brunnenstr. 75, 13355 Berlin

Zufluchtswohnung Flotte Lotte

Schutzunterkunft

Senftenberger Ring 25, 13435 Berlin

Zufluchtswohnung Frauenzimmer

Schutzunterkunft

Ebersstr. 34, 10827 Berlin

Zufluchtswohnung Offensiv91 (Treptow)

Schutzunterkunft

Hasselwerderstr. 38-40, 12439 Berlin

Zufluchtswohnung Offensiv91 (Neukölln)

Schutzunterkunft

Richard-Platz 8, 12055 Berlin

Frauenraum

Fachberatung

Intervention

Häusliche Gewalt

Torstr. 112, 10119 Berlin

Frauenberatung Tara

Fachberatung

Intervention

Häusliche Gewalt

Ebersstr. 58, 10827 Berlin

Frauenberatung Bora

Fachberatung

Intervention

Häusliche Gewalt

Albertinenstr. 1, 13086 Berlin

Interkulturelle Beratungsstelle

Fachberatung

Intervention

Häusliche Gewalt

Teltower Damm 4-8, 14169 Berlin

Frauenkrisentelefon

Beratung

Krisensituationen

Naunynstr. 72, 10997 Berlin

Wildwasser Frauenselbsthilfe und Beratung

Die Wildwasser-Frauenberatung bietet ein Beratungs- und Unterstützungsangebot für Frauen, die sexuelle Gewalt als Mädchen erfahren haben.

Beratung

Sexualisierte Gewalt

Friesenstr. 6, 10965 Berlin

Wildwasser FrauenNachtCafé

Wildwasser führt außerdem das FrauenNachtCafé, eine nächtliche Krisenanlaufstelle für Frauen, die sich in der Krise befinden.

Sexualisierte Gewalt

Krisensituationen

Mareschstr. 14, 12055 Berlin

Wildwasser Mädchenberatung

Beratung

Sexualisierte Gewalt

Mädchen

Wriezener Str. 10-11, 13359 Berlin

Mutstelle Berlin

Die Mutstelle Berlin bietet Beratung für erwachsene Frauen und Männer mit Lernschwierigkeiten, die sexualisierte Gewalt erleben oder erlebt haben.

Beratung

Sexualisierte Gewalt

Heinrich-Heine-Straße 15, 10179 Berlin

Anti-Stalking-Projekt des FRIEDA-Frauenzentrums e.V.

Das Anti-Stalking-Projekt berät und unterstützt Frauen*, die von Stalking und/oder Cyberstalking betroffen sind.

Beratung

Stalking

Proskauer Straße 7, 10247 Berlin

Papatya

Zwangsverheiratung

Kriseneinrichtung

Schutzunterkunft

SIBEL

Onlineberatung

Zwangsverheiratung

TIO e.V.

Beratung

Zwangsverheiratung

Köpernicker Str.9, 10997 Berlin

Elisi Evi e.V.

Beratung

Zwangsverheiratung

Skalitzer Str. 50, 10997 Berlin

Berliner Koordinierungsstelle gegen FGM_C

Die Koordinierungsstelle bietet neben gynäkologischer Beratung und Behandlung auch psychologische Begleitung und psychosoziale Gruppenangebote an. Sie arbeitet kultursensibel und kann bei Bedarf Sprachmittler*innen einbeziehen. Auf Wunsch informiert sie über die Angebote von Partnerorganisationen (Terre des Femmes e.V., Desert Flower Center) und kann innerhalb der Koordinierungsstelle vermitteln.

Beratung

Weibliche Genitalverstümmelung

Konrad-Wolf-Str. 12/12A, 13055 Berlin-Lichtenberg

Desert Flower Center Waldfriede

Im Krankenhaus Waldfriede ist das Desert Flower Center angesiedelt. Hier finden von FGM_C betroffene Frauen neben der Möglichkeit rekonstruktiver Operationen auch medizinische und psychosoziale Hilfe und Betreuung.

Weibliche Genitalverstümmelung

Argentinische Allee 40, 14163 Berlin

Ban Ying e.V.

Menschenhandel

Beratung

Schutzunterkunft

Anklamer Strasse 38, 10115 Berlin

SOLWODI

Beratung

Menschenhandel

Kranoldstraße 24, 12051 Berlin

Hydra – Treffpunkt und Beratungsstelle zu Sexarbeit und Prostitution

Fachberatung

Sexarbeitende

Köpenicker Straße 187/188, 10997 Berlin

Frauentreff Olga – Beratung für drogenkonsumierende Sexarbeiterinnen

Fachberatung

Sexarbeitende

Kurfürstenstraße 40, 10785 Berlin

Berliner Wegweiser für von häuslicher Gewalt betroffene Migrantinnen

Der in Kooperation mit BIG erstellte “Berliner Wegweiser für von häuslicher Gewalt betroffene Migrantinnen” ist eine Broschüre zum Download, die einen Überblick über die Beratungsangebote gibt..

Häusliche Gewalt

Migrantinnen

Wer uns unterstützt

Angie Berbuer

Menorah

Vreni Frost

Niko Kappe

Jessy James LaFleur

Istanbul Konvention

Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist nie in Ordnung

Jeder Mensch hat das Recht, ohne Gewalt zu leben. 

Das ist ein Menschen-Recht.

Menschen-Rechte gelten für alle Menschen.


Gewalt ist nie in Ordnung.


Frauen und Mädchen erleben besonders oft Gewalt.

Deshalb brauchen Frauen und Mädchen besonderen Schutz.
Dieser Schutz steht in der Istanbul-Konvention.

Die Istanbul-Konvention ist ein Vertrag.
In der Istanbul-Konvention stehen Regeln.

Die Regeln schützen Frauen und Mädchen vor Gewalt.


Die Länder vom Europa-Rat haben die Istanbul-Konvention unterschrieben.

Das war im Jahr 2011 in der Stadt Istanbul.

Im Europa-Rat sind 46 Länder aus ganz Europa.

Deutschland hat die Istanbul-Konvention unterschrieben.

Die Regeln aus der Istanbul-Konvention gelten deshalb in Deutschland.

In Deutschland darf es keine Gewalt gegen Frauen und Mädchen geben.

Deutschland muss Frauen und Mädchen vor Gewalt schützen.

Deutschland muss Frauen und Mädchen auch über ihre Rechte informieren.

Aktion #DasIstGewalt

Das Bundes-Land Berlin informiert die Menschen in Berlin über Gewalt gegen Frauen und Mädchen. 

Dafür gibt es die Aktion #DasIstGewalt.

Mit der Aktion will das Bundes-Land Berlin die Rechte von Frauen und Mädchen bekannt machen.


Viele Menschen sollen erfahren:

  • Es gibt Gewalt gegen Frauen und Mädchen.
  • Man kann Frauen und Mädchen helfen, wenn sie Gewalt erleben.
  • Es gibt Hilfs-Angebote für Frauen und Mädchen.

Möglichst viele Menschen sollen von der Aktion #DasIstGewalt erfahren.


Deshalb machen bekannte Menschen im Internet bei der Aktion mit.

Zum Beispiel:

  • Angie Berbuer
  • Helge Mark Lodder
  • Yasmin Bal
  • Silvana Carlsson
  • Julia Kremer

Am 25. November 2023 ist der „Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen“.
An diesem Tag gibt es eine Veranstaltung auf dem Alexanderplatz in Berlin.

Dort gibt es einen Stand mit Informationen über Gewalt und über Hilfs-Angebote. 


Es gibt ein Info-Heft an vielen Orten in Berlin.

Die Informationen gibt es auch im Internet.
Es gibt die Informationen in elf Sprachen und in Leichter Sprache.

Die Aktion #DasIstGewalt soll zeigen:
Viele Frauen und Mädchen erleben Gewalt.

Gewalt ist nicht immer leicht zu erkennen.
Es gibt verschiedene Formen von Gewalt.


Man kann lernen, Gewalt zu erkennen.
Man kann Frauen und Mädchen helfen.

Dann können wir die Gewalt gemeinsam stoppen.